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==Unreinheiten im Shinto== | ==Unreinheiten im Shinto== | ||
Eine der zitralen Lehren des Shintou ist, dass Tätigkeiten und Gefühle, die negativ sind (beispielsweise Hass und Wut), oder Taboos (das Anfassen einer Leiche) die Person selbst und die Umgebung beschmutzen. Während es einfache Wege gibt, alltägliche Unreinheiten zu entfernen, brauchen größere Ablagen von Unreinheit ein Säüberungsritual in einem [[wikipedia:de:Shintō-Schrein|Shintou-Schrein]]. Verschiede Werkzeuge eines Schreins, wie die ''Torii''-Tore und ''Shimenawa''-Seile sind spirituelle Barrieren, Unreinheiten von außen abhalten, was dem Schrein ermöglicht, sehr rein zu bleiben, ohne, dass etwas nach außen „ausläuft“. (Sie schützen auch die Außenwelt, wenn der Schrein selbst unrein wird). | |||
== | ==Unreinheit in Touhou== | ||
*Unreinheit taucht in Touhou meistens im Kontext mit [[Mondbewohner]]n auf, die die Unreinheit um jeden Preis meiden wollen. Auf dem Mond gibt es den Udonge-Baum, eine Pflanze, welche in der Gegenwart von Unreinheit aufblüht und somit als Warnsignal dient. Das Trinken des [[Hourai-Elixier]]s verleiht Unsterblichkeit und damit ewiges Leben; auch dieses Ungleichgewicht zwischen Leben und Tod gilt als Unreinheit. | |||
* | *[[Hina Kagiyama]] sammelt Unreinheit. | ||
==Reine Länder== | |||
Manche Orte in Touhou werden als „Reine Länder“ gesehen, welche von der Unreinheit der [[Erde]] befreit sind. Als Folge dessen gibt es dort keine Zeit nach dem herkömmlichen Verständnis: Es gibt weder Tag noch Nacht, es gibt keine Jahreszeiten und Gebäude, Gegenstände und Wesen ändern sich nicht und können auch nicht verwesen. (Das ist für den normalen Beobachter nicht unbedingt erkennbar, da zum Teil die Bewohner die Umwelt so verändern, dass sie alt oder verwittert wirkt; diese Konzept ist als [[wikipedia:de:Wabi-sabi|Waki-sabi]] bekannt).<ref>''[[Immaterial and Missing Power]]'': Yuyukos Ende</ref> Einwohner eines Puren Landes existieren als ewige Geschöpfe, weder lebendig noch tot, sie sind aber eher sterblich als [[Unsterblichkeit|unsterblich]]. Der [[Mond]] scheint ein „künstliches“ Reines Land zu sein, da es nur sehr selten unreinenen Dingen ausgesetzt wird. Seine Einwohner altern nur extrem langsam und durch zu viel Unreinheit kann die Reinheit verloren gehen. Es ist nicht bekannt, ob andere Reine Länder auf diese Art unrein werden können. | |||
Es scheint, dass manche Reinen Ländern auf eine gewisse Art verbunden sind.<ref>''[[Symposium of Post-mysticism]]'': Interview mit [[ZUN]]</ref> | |||
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==Bekannte Reine Länder== | |||
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== | ==Wikipedia== | ||
* | *[[wikipedia:de:Shintō|Wikipedia-Eintrag für Shintō]] | ||
* | *[[wikipedia:Kegare|Wikipedia-Eintrag für Kegare]] (Unreinheit) | ||
*[[Undonge Baum]] | *[[Undonge Baum]] | ||
==Referenzen== | ==Referenzen== | ||
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Aktuelle Version vom 23. März 2023, 21:45 Uhr
Unreinheit (穢れ kegare) und Reinheit (清め kiyome) sind wichtige Konzept im Shintō. Im Rahmen von Touhou ist es nicht verwandt mit dem buddhistischen Konzept der Reinen Länder, und zentral für die Kultur der Mondbewohner.
Unreinheiten im Shinto
Eine der zitralen Lehren des Shintou ist, dass Tätigkeiten und Gefühle, die negativ sind (beispielsweise Hass und Wut), oder Taboos (das Anfassen einer Leiche) die Person selbst und die Umgebung beschmutzen. Während es einfache Wege gibt, alltägliche Unreinheiten zu entfernen, brauchen größere Ablagen von Unreinheit ein Säüberungsritual in einem Shintou-Schrein. Verschiede Werkzeuge eines Schreins, wie die Torii-Tore und Shimenawa-Seile sind spirituelle Barrieren, Unreinheiten von außen abhalten, was dem Schrein ermöglicht, sehr rein zu bleiben, ohne, dass etwas nach außen „ausläuft“. (Sie schützen auch die Außenwelt, wenn der Schrein selbst unrein wird).
Unreinheit in Touhou
- Unreinheit taucht in Touhou meistens im Kontext mit Mondbewohnern auf, die die Unreinheit um jeden Preis meiden wollen. Auf dem Mond gibt es den Udonge-Baum, eine Pflanze, welche in der Gegenwart von Unreinheit aufblüht und somit als Warnsignal dient. Das Trinken des Hourai-Elixiers verleiht Unsterblichkeit und damit ewiges Leben; auch dieses Ungleichgewicht zwischen Leben und Tod gilt als Unreinheit.
- Hina Kagiyama sammelt Unreinheit.
Reine Länder
Manche Orte in Touhou werden als „Reine Länder“ gesehen, welche von der Unreinheit der Erde befreit sind. Als Folge dessen gibt es dort keine Zeit nach dem herkömmlichen Verständnis: Es gibt weder Tag noch Nacht, es gibt keine Jahreszeiten und Gebäude, Gegenstände und Wesen ändern sich nicht und können auch nicht verwesen. (Das ist für den normalen Beobachter nicht unbedingt erkennbar, da zum Teil die Bewohner die Umwelt so verändern, dass sie alt oder verwittert wirkt; diese Konzept ist als Waki-sabi bekannt).[1] Einwohner eines Puren Landes existieren als ewige Geschöpfe, weder lebendig noch tot, sie sind aber eher sterblich als unsterblich. Der Mond scheint ein „künstliches“ Reines Land zu sein, da es nur sehr selten unreinenen Dingen ausgesetzt wird. Seine Einwohner altern nur extrem langsam und durch zu viel Unreinheit kann die Reinheit verloren gehen. Es ist nicht bekannt, ob andere Reine Länder auf diese Art unrein werden können.
Es scheint, dass manche Reinen Ländern auf eine gewisse Art verbunden sind.[2]
Bekannte Reine Länder
- Mond
- Himmel
- Eientei (Ehemals, nun zunehmend unrein)
- Higan
- Niederwelt
Nachdem Yuyuko und Youmu in Silent Sinner in Blue dank Yukari Yakumos Hilfe zur Mondhauptstadt reisen konnten, waren sie für die Mondbewohner beinahe unsichtbar, da sie beide Bewohner der Niederwelt sind, eines Landes, das noch reiner als der Mond ist.
Wikipedia
Referenzen
fr:Impureté pl:Nieczystość ru:Скверна
- ↑ Immaterial and Missing Power: Yuyukos Ende
- ↑ Symposium of Post-mysticism: Interview mit ZUN